Hallo erst mal,
nun ist es soweit. Hier ist mein allererster Blogeintrag als Rookie 2010.
An dieser Stelle will ich mich noch kurz bei meinen beiden Ausbildern bedanken, die uns während der Ausbildung jeden Morgen zum Laufen „animiert“ haben.
Nach dem Entschluss an der Kraichgau Challenge 2010 teilzunehmen las ich die Ausschreibung zum Rookie 2010 und hab gedacht das versuchst du mal. Das wäre doch eine super Chance und ein toller Einstieg als Triathlet. Und das ist tatsächlich wahr geworden! Mitte Januar las ich mal wieder meine Mails und ich fand eine Email mit dem Betreff Challenge Rookie 2010.
Zuerst dachte ich, dass ich gleich nur eine Absage sehen werde obwohl man ja immer noch Hoffnung hat... Peter Rabenecker schrieb:
Hallo Thorsten,
ich will Dich nicht auf die Folter spannen - deshalb gleich direkt:
wir möchten Dich als unseren Rookie.
Ich konnte es nicht fassen. Natürlich antwortete ich gleich denn da wollte ich unbedingt dabei sein! Von da an ging dann alles Schlag auf Schlag. Peter rief mich bereits am nächsten Tag an und informierte mich mit dem Nötigsten. Alles Weitere sollte dann bei unserem ersten Treffen, eine Woche später, besprochen werden.
Das erste Treffen
Heute war das erste Treffen mit Willi (meinem Rookie Kollegen), Timo, Björn (beide vom Challenge Team) und unserem Trainer Rolf beim „Sportteam“ in Bruchsal. Rolf hat uns erst mal über unsere sportliche Vergangenheit befragt und uns einen Fragebogen ausfüllen lassen. Danach erklärte er uns was sportlich noch so auf uns zukommen würde. Nachdem Rolf mit uns fertig war, wurden wir Timo und Björn überlassen. Timo klärte uns über Dinge wie die Leistungsdiagnostik, Presse usw. auf.
Björn hatte leider nicht ganz so viel Zeit für uns, da er sich ja schließlich um den Laden kümmern musste. Im Großen und Ganzen war das ein angenehmes und aufschlussreiches Gespräch. Den nächsten Termin hatte ich mit Rolf im Sasch in Bruchsal am folgenden Tag.
Gar nicht mal so übel.....
Heute war das erste Schwimmen mit Rolf.
Als ich da am Beckenrand zwischen all den anderen Sportschwimmern stand hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Um ehrlich zu sein war ich ein wenig aufgeregt und gespannt was Rolf zu meiner Schwimmtechnik sagen würde . Schließlich hatte ich ja noch keine lange Erfahrung mit dem Kraulen und habe auch erst nach der Anmeldung zur Challenge so richtig mit dem Schwimmen angefangen. Rolf lies mich dann erst einmal ein paar Bahnen schwimmen um sich meinen“ Stil“ (wenn man das so nennen möchte) anzuschauen.
Als mich Rolf dann nach ein paar Bahnen aus dem Wasser holte, empfing er mich mit den Worten „oh je“ . Das war aber nicht ganz so Ernst gemeint und mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war total überrascht, dass er gar nicht so viel an meiner Schwimmtechnik auszusetzen hatte. Nur hier und da ein paar Baustellen war sein Fazit. Das erste Schwimmen war nach einigen Technikübungen die ich ganz gut umsetzten konnte auch schon wieder vorbei.
Nach dem Training hatte ich so ein komisches Gefühl an einem Backenzahn. Es dauerte nicht lange, da wuchs das Gefühl zu einem stattlichen Zahnschmerz heran, der mich die halbe Nacht auf Trapp hielt und mich am nächsten Morgen zu meinem Zahnarzt zwang. Dieses Erlebnis trübte zwar ein bisschen das angenehme Gefühl der ersten Schwimmstunde aber ich dachte mir es ist wie so oft. Man kann es sich halt nicht aussuchen. Jetzt warte ich erst mal sehnlichst auf meinen ersten Trainingsplan von Rolf damit ich gleich richtig mit dem Training beginnen kann.
Anfängliche Schwierigkeiten...
Na ja, was soll ich sagen? Mein Besuch bei meinem Zahnarzt war nicht ganz so erfreulich. Ich habe mich geschlagene 2 ½ Wochen mit höllischen Zahnschmerzen herumgeschlagen und musste immer wieder in die Praxis.
Heute war der erste Tag an dem ich einigermaßen schmerzfrei war und an dem die Leistungsdiagnostik stattfinden sollte. Ich war echt gespannt was mich da erwartet und vor allem was dabei herauskommen würde. Ich traf mich mit Timo vom Challenge Team am Eingang der St. Rochus Klinik in Bad Schönborn. Er begleitete mich zum Arzt, der erst einmal meinen zu Hause ausgefüllten Fragebogen bewertete. Es ging mit einer Ultraschalluntersuchung meines Herzens weiter. Als klar war das ich kerngesund bin, ging es los mit der Schinderei :-).
Am Anfang der LD ging das Treten auf dem Ergometer noch sehr einfach. Dies sollte sich jedoch alle drei Minuten ändern. Ich hatte ja ein bisschen Angst bezüglich der Nadelstiche für die Laktattests aber die nette Frau die mich immer wieder mal ins Ohrläppchen gestochen hat, machte das so gut, dass ich so gut wie nichts gemerkt habe. Die LD ist Grundlage für den Trainingsplan den Rolf mir erstellt.
Erster Trainingsplan
Nach der Leistungsdiagnostik hatte ich noch ein Telefonat mit meinem Trainer Rolf der leider nicht dabei sein konnte. Nach dem ich ihm meine Werte übermittelt hatte, machte er sich daran mir meinen ersten, auf mich zugeschnittenen Trainingsplan zu erstellen . Schon am nächsten Tag hatte ich den Plan in den Händen. Nun ging es mit dem Training los. Meine ersten längeren Laufeinheiten in dieser Woche fanden bei Tiefschnee statt, der das Laufen nicht gerade einfacher machte. So langsam aber sicher habe ich jetzt genug vom Schnee. Ich denke wir hatten dieses Jahr ja auch mehr als genug davon. Vor allem wenn man sein nagelneues Rennrad zu Hause stehen hat und es unbedingt mal fahren möchte Schließlich kommen jetzt ja auch die wichtigen Radeinheiten auf mich zu, die ich leider momentan auf dem Ergometer über mich ergehen lassen muss. Alles in Allem hatte ich trotzdem eine schöne 1. Trainingswoche.
Trainingsumfang KW 7:
Schwimmen 10,5 km, Rad 60 km, Laufen 42,5 km
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