Sonntag, 11. April 2010

Der Frühling ist da!

In den vergangenen beiden Wochen war Training unter Volldampf angesagt. Ich habe sehr viel Zeit auf dem Rad verbracht - beinahe soviel Zeit wie mit Schlafen :-)

Mittlerweile habe ich auch mein erstes langes Koppeltraining (Laufen-Radfahren-Laufen usw.) von insgesamt 138 km absolviert. Dabei bin ich drei Mal im Wechsel 6 km gelaufen und 40 km Radgefahren. Bei dieser 120km Radeinheit im Kraichgau habe ich sogar einen Schnitt von 31km/h erreicht. Das war eine echt coole Erfahrung.

Eine kleine Trainingspause musste ich wegen meines Souvenirs von Mallorca dennoch machen. Aber mein Infekt entpuppte sich glücklicherweise nicht als Schweinegrippe :-) !

Auf die beiden Wochen Training folgte eine Regenerationswoche, die meinem Körper so richtig gut getan hat. Zur Erholung gönnte mir Rolf drastisch reduzierte Trainingsumfänge :-) gleichzeitig erhöhte er dafür die Intensität.
Das ist im Anbetracht der verbleibenden Tage bis zum Wettkampf aber auch gut so!
Meine Pulsuhr sagt: 56 days to go!

Ich freue mich einfach nur dass der Frühling endlich da ist und das Wetter größtenteils mitspielt. So kann es ruhig weitergehen!



Trainingsumfang seit dem letzten Eintrag:

Schwimmen 32,5km, Rad 875km, Laufen 178km

Sonntag, 21. März 2010

Mallorca




Mallorca

Wenn ich an Mallorca gedacht habe, dann immer zuerst an den Ballermann 6 oder den Bierkönig und die vielen Betrunkenen die sich dort tummeln. Doch ich hatte die Chance Mallorca von einer anderen Seite kennen zu lernen. Es sei eine wunderschöne Insel zum Radfahren, sagte man mir. Das war sie während der Woche in der ich dort war zumindest bis zum 2. Tag. Bis dahin war alles sehr viel versprechend. Zwar hatte sich der lange Winter auch auf Mallorca festgesetzt und es war ziemlich kalt und windig für diese Jahreszeit (wobei es zwischen 10° und 15° C nicht gerade kalt ist). Aber da unsere Reisegruppe mit der richtigen Kleidung ausgestattet war, machte uns die frische Brise nicht sehr viel aus.
Am dritten Tag regnete es heftig, so dass wir statt den geplanten Kilometern auf dem Rad lieber mit ein wenig Kultur als Alternative liebäugelten. Ich lies es mir aber nicht nehmen abends meine extra eingepackten Laufsachen für eine kurze Laufeinheit zu benutzen. Beim Aufwachen am 4. Tag trauten wir alle unseren Augen nicht: Es hatte tatsächlich über Nacht geschneit. Der ganze Hof und die Autos waren voller SCHNEE!!!!! Und das auf Mallorca!
Wir hatten ca. 0°C Außentemperatur und 5cm hoch Schnee. Wir mussten wieder von unseren geplanten Pensum abweichen und machten das Beste daraus. Es folgte ein „Two an a half man“ DVD-Marathon. Gott sei dank hatte dann jemand da oben ein Einsehen mit uns und bescherte uns für die letzten Tage noch ein Mal schöneres Wetter.
Alles in allem war es ein toller Sporturlaub auch wenn wir die anfangs geplanten Kilometer nicht erreicht haben. Aber dafür hatten wir das seltene Vergnügen eine verschneite Balearen-Insel zu bewundern...

Trainingsumfang KW 11

Schwimmen 0km, Rad 340km, Laufen 16km

Mittwoch, 17. März 2010

Besser Wetter


Nach fast vier Wochen ist es jetzt endlich wieder mal soweit: Hier kommt ein weiterer Blogeintrag.

Es ist viel Aufregendes in der letzten Zeit passiert und ich möchte euch darüber berichten.
Zunächst waren da die Laufeinheiten im Schnee. Trotz dem kleinen Trost die Kraft in den Beinen durch das Laufen im Schneematsch zu steigern, habe ich vom schlechten Wetter doch so langsam die Schnauze voll.
Als ich die Hoffnung auf gutes Wetter schon fast aufgegeben hatte, zog endlich schöneres Wetter in den Kraichgau ein. Die ersten warmen Tage verbrachte ich natürlich hauptsächlich auf zwei Rädern. Endlich kam mein nagelneues Fahrrad zum Einsatz, statt wie bisher jungfräulich zu Hause auf der Rolle gefahren zu werden.
Bereits die ersten Kilometer auf meinem neuen Rad waren so toll, dass ich gar nicht mehr absteigen wollte. Ein echt klasse Teil mein neues Rad.
Die folgenden Tage waren stark von Lauf- und Radeinheiten geprägt, da vom 06.03-13.03 ein Rad-Trainingslager auf Mallorca geplant war.

Trainingsumfang KW 8:

Schwimmen 7,7km, Rad 150km, Laufen 52,2km

Trainingsumfang KW 9:

Schwimmen 11km, Rad 225km, Laufen 47km

Trainingsumfang KW 10:

Schwimmen 2km, Rad 245km, Laufen 30km

Mittwoch, 17. Februar 2010

Erster Eintrag

Hallo erst mal,

nun ist es soweit. Hier ist mein allererster Blogeintrag als Rookie 2010.

An dieser Stelle will ich mich noch kurz bei meinen beiden Ausbildern bedanken, die uns während der Ausbildung jeden Morgen zum Laufen „animiert“ haben.

Nach dem Entschluss an der Kraichgau Challenge 2010 teilzunehmen las ich die Ausschreibung zum Rookie 2010 und hab gedacht das versuchst du mal. Das wäre doch eine super Chance und ein toller Einstieg als Triathlet. Und das ist tatsächlich wahr geworden! Mitte Januar las ich mal wieder meine Mails und ich fand eine Email mit dem Betreff Challenge Rookie 2010.

Zuerst dachte ich, dass ich gleich nur eine Absage sehen werde obwohl man ja immer noch Hoffnung hat... Peter Rabenecker schrieb:

Hallo Thorsten,
ich will Dich nicht auf die Folter spannen - deshalb gleich direkt:
wir möchten Dich als unseren Rookie
.

Ich konnte es nicht fassen. Natürlich antwortete ich gleich denn da wollte ich unbedingt dabei sein! Von da an ging dann alles Schlag auf Schlag. Peter rief mich bereits am nächsten Tag an und informierte mich mit dem Nötigsten. Alles Weitere sollte dann bei unserem ersten Treffen, eine Woche später, besprochen werden.


Das erste Treffen

Heute war das erste Treffen mit Willi (meinem Rookie Kollegen), Timo, Björn (beide vom Challenge Team) und unserem Trainer Rolf beim „Sportteam“ in Bruchsal. Rolf hat uns erst mal über unsere sportliche Vergangenheit befragt und uns einen Fragebogen ausfüllen lassen. Danach erklärte er uns was sportlich noch so auf uns zukommen würde. Nachdem Rolf mit uns fertig war, wurden wir Timo und Björn überlassen. Timo klärte uns über Dinge wie die Leistungsdiagnostik, Presse usw. auf.

Björn hatte leider nicht ganz so viel Zeit für uns, da er sich ja schließlich um den Laden kümmern musste. Im Großen und Ganzen war das ein angenehmes und aufschlussreiches Gespräch. Den nächsten Termin hatte ich mit Rolf im Sasch in Bruchsal am folgenden Tag.


Gar nicht mal so übel.....

Heute war das erste Schwimmen mit Rolf.

Als ich da am Beckenrand zwischen all den anderen Sportschwimmern stand hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Um ehrlich zu sein war ich ein wenig aufgeregt und gespannt was Rolf zu meiner Schwimmtechnik sagen würde . Schließlich hatte ich ja noch keine lange Erfahrung mit dem Kraulen und habe auch erst nach der Anmeldung zur Challenge so richtig mit dem Schwimmen angefangen. Rolf lies mich dann erst einmal ein paar Bahnen schwimmen um sich meinen“ Stil“ (wenn man das so nennen möchte) anzuschauen.

Als mich Rolf dann nach ein paar Bahnen aus dem Wasser holte, empfing er mich mit den Worten „oh je“ . Das war aber nicht ganz so Ernst gemeint und mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war total überrascht, dass er gar nicht so viel an meiner Schwimmtechnik auszusetzen hatte. Nur hier und da ein paar Baustellen war sein Fazit. Das erste Schwimmen war nach einigen Technikübungen die ich ganz gut umsetzten konnte auch schon wieder vorbei.

Nach dem Training hatte ich so ein komisches Gefühl an einem Backenzahn. Es dauerte nicht lange, da wuchs das Gefühl zu einem stattlichen Zahnschmerz heran, der mich die halbe Nacht auf Trapp hielt und mich am nächsten Morgen zu meinem Zahnarzt zwang. Dieses Erlebnis trübte zwar ein bisschen das angenehme Gefühl der ersten Schwimmstunde aber ich dachte mir es ist wie so oft. Man kann es sich halt nicht aussuchen. Jetzt warte ich erst mal sehnlichst auf meinen ersten Trainingsplan von Rolf damit ich gleich richtig mit dem Training beginnen kann.


Anfängliche Schwierigkeiten...

Na ja, was soll ich sagen? Mein Besuch bei meinem Zahnarzt war nicht ganz so erfreulich. Ich habe mich geschlagene 2 ½ Wochen mit höllischen Zahnschmerzen herumgeschlagen und musste immer wieder in die Praxis.

Heute war der erste Tag an dem ich einigermaßen schmerzfrei war und an dem die Leistungsdiagnostik stattfinden sollte. Ich war echt gespannt was mich da erwartet und vor allem was dabei herauskommen würde. Ich traf mich mit Timo vom Challenge Team am Eingang der St. Rochus Klinik in Bad Schönborn. Er begleitete mich zum Arzt, der erst einmal meinen zu Hause ausgefüllten Fragebogen bewertete. Es ging mit einer Ultraschalluntersuchung meines Herzens weiter. Als klar war das ich kerngesund bin, ging es los mit der Schinderei :-).

Am Anfang der LD ging das Treten auf dem Ergometer noch sehr einfach. Dies sollte sich jedoch alle drei Minuten ändern. Ich hatte ja ein bisschen Angst bezüglich der Nadelstiche für die Laktattests aber die nette Frau die mich immer wieder mal ins Ohrläppchen gestochen hat, machte das so gut, dass ich so gut wie nichts gemerkt habe. Die LD ist Grundlage für den Trainingsplan den Rolf mir erstellt.



Erster Trainingsplan

Nach der Leistungsdiagnostik hatte ich noch ein Telefonat mit meinem Trainer Rolf der leider nicht dabei sein konnte. Nach dem ich ihm meine Werte übermittelt hatte, machte er sich daran mir meinen ersten, auf mich zugeschnittenen Trainingsplan zu erstellen . Schon am nächsten Tag hatte ich den Plan in den Händen. Nun ging es mit dem Training los. Meine ersten längeren Laufeinheiten in dieser Woche fanden bei Tiefschnee statt, der das Laufen nicht gerade einfacher machte. So langsam aber sicher habe ich jetzt genug vom Schnee. Ich denke wir hatten dieses Jahr ja auch mehr als genug davon. Vor allem wenn man sein nagelneues Rennrad zu Hause stehen hat und es unbedingt mal fahren möchte Schließlich kommen jetzt ja auch die wichtigen Radeinheiten auf mich zu, die ich leider momentan auf dem Ergometer über mich ergehen lassen muss. Alles in Allem hatte ich trotzdem eine schöne 1. Trainingswoche.

Trainingsumfang KW 7:

Schwimmen 10,5 km, Rad 60 km, Laufen 42,5 km


Challenge Kraichgau Rookie 2010 - die Bewerbung



Hallo liebes Orgateam,

mein Name ist Thorsten Schneider und ich bin Feuerwehrmann bei der Stadt Karlsruhe. Geboren bin ich am 30.03.1981 in Bretten und bin in Bauerbach, einer der Spots entlang der Challenge-Strecke, aufgewachsen. Im August 2009 zog es mich nach fast dreijährigem Aufenthalt in Karlsruhe wieder zu meinen Wurzeln zurück in den wunderschönen Kraichgau, wo ich jetzt mit meiner Frau Andrea in der Nähe meiner Familie wohne.

Da ich schon seit meinem 9 Lebensjahr Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Bretten und Bauerbach bin, kam ich 2009 in den Genuss die Radstrecke für die Challenge in Bauerbach absperren zu dürfen. Als Sebastian Kienle und Co. an mir vorbei fuhr, habe ich den Entschluss gefasst im nächsten Jahr auch als Triathlet teilzunehmen. Dieser Gedanke lässt mich seitdem nicht mehr los.

Zum Laufen kam ich durch die Vorbereitung zum Sporttest bei der Berufsfeuerwehr Karlsruhe. Die anfangs quälenden Laufeinheiten, bei denen ich mehr als eine halbe Stunde für 5 km brauchte, wurden immer mehr von einen Gefühl des Freilaufens abgelöst. Dies war der Beginn meiner sportlichen Karriere und seitdem bereichert Sport mein Leben. Ich verbesserte mich nicht nur auf 20 Minuten für 5 km und nahm dabei fast 20 kg ab, sondern öffnete mir durch mein intensives Training die Türen zu meinem Traumberuf.

Während meiner Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann legte ich das deutsche Sportabzeichen ab und wurde Rettungsschwimmer, obwohl ich zu dem Zeitpunkt ein schlechter Kraulschwimmer war und das Brustschwimmen vorzog. Das erste Mal schnupperte ich bei einer Schwimmveranstaltung der Feuerwehr Wettkampfluft und schwimme seit dem intensiver und verbessere mich stetig.

Mein Beruf gibt mir die Möglichkeit meine Leidenschaft zum Sport auszuleben, denn mein sportliches Pensum ist nicht nur auf meine Freizeit begrenzt und ich kann vom zeitlichen Umfang her beinahe wie ein Profi trainieren.

Ich will es mir und allen die mich als unsportlichen Teenager kennen beweisen und bei der Challenge 2010 mit eurer Hilfe als Rookie mein Bestes geben. Auf eine positive Antwort freue ich mich sehr.

Viele Grüße,

Thorsten Schneider